Obwohl er der Jüngste im Hause Valpolicella ist – erst in der Nachkriegszeit kam er auf den Markt – wird er von vielen als Wein Veronas par excellence angesehen, da er sich zweifellos mit großen italienischen Weinen wie dem Chianti und dem Barolo messen kann.
Bis zur Trocknung entspricht seine Produktionsmethode der des Recioto.
Die Gärung wird jedoch gestoppt.
Nach einer fünfjährigen Lagerung erhält man einen trockenen Wein, von großer Fülle, bar der Lieblichkeit des Reciote (daher auch sein Name “Amarone”, zu deutsch “Bitterliche”), mit einem Mindestalkoholgehalt von 14°.
Der Amarone ist ein anspruchsvoller Wein, der gut zu deftigen und würzigen Speisen passt, wie Wildbret, gelagertem Käse und Braten.
Kosten sollte man auch den Risotto all’Amarone.


